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Die Bedeutung der Geburt

 

Die Geburt ist die erste Erfahrung, die das Kind außerhalb des Mutterleibes macht und somit ein unbewusstes, tief greifendes Ereignis für das gesamte Leben.

 

Sie ist die erste prägende Erfahrung beim Eintritt in das Leben.

 

Neurologisch hinterlässt diese Erfahrung erste Spuren im Gehirn (Synapsenverbindungen), auf die immer wieder zurückgegriffen werden kann, wenn es im späteren Leben darum geht, Krisen oder Stresssituationen zu überwinden oder zu bewältigen.

 

So ist es nicht verwunderlich, dass beispielsweise der Schuleintritt eines Kindes für das Gehirn eine ähnliche Situation darstellt, wie die Geburt und daher das Kind auf die gleiche schon bekannte Verarbeitungsstrategie (synaptische Verbindung) zurückgreift. Lernsituationen, die Stress besetzt sind, setzt das Gehirn mit den bisherigen Stresserfahrungen gleich.

 

Daher ist es von großer Bedeutung, wie die Geburt verlief und ob der Geburtsstress positiv oder negativ bewältigt wurde.

 

Durch Komplikationen wie z. B. Kaiserschnitt, Früh-, Trocken- oder Steißlagengeburt, Zangen- oder Saugglockengeburt kann negativer Geburtsstress entstehen.

 

Verhaltensweisen bei Betroffenen können Denkweisen wie...

 

- "Ihr habt mich geholt, also macht mal! Ich kann sowieso nichts tun!"

- "Nichts ist leicht, alles ist schwer"

 

...sein.

 

Auch hier kann mit der Evolutionspädagogik® geholfen werden.

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© Praxis für Praktische Pädagogik Kathrin Wagner